Behinderung erzeugt immer noch viel zu viel Mitleid. “Ich könnte so nicht leben” oder: “Der tut mir Leid” sind Sätze, die dann gern mal hinter vorgehaltenen Händen getuschelt werden. Doch eigentlich ist das Blödsinn. Denn das Leben ist immer so schön, wie wir es selber zu gestalten imstande sind.
Das weiß auch Lucas Drobek aus Hamburg, der mit seinen 11 Jahren und seinem Vater einen Filme-Wettbewerb gewonnen hat, in dem er mit seinem Papa gemeinsam einen 5-Minuten-Film gedreht hat zum Thema “5 Minuten im Alltag”.
Dabei spielt der Junge einen Torschützen, dem ein berühmter Fußballprofi aus der Patsche hilft
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Barrierefreiheit ist ein oft diskutierter Begriff, der öffentlich im Kopf umher gewälzt wird. Aber eigentlich fängt er ganz woanders, viel weiter unten an: Im Brustkorb, im Herz.
Wie ich auf dieses Thema komme? Eine Alltagsbegegnung hat mich stutzig werden lassen. In meiner Umgebung wohnt nämlich ein Mann meines Alters, der im Rollstuhl sitzt. Mit seinem Zivi macht er täglich die Gegend unsicher, denkt sich Jungenstreiche aus und flirtet ungehalten mit allem, was nicht bei 3 auf Bäumen sitzt. Soweit, so gut. Das finde ich ja noch irgendwie niedlich.
Aber wenn der gute Herr mich dann anflirtet, ich nicht entsprechend begeistert reagiere und er mir vorwirft, dass ich intolerant gegenüber Behinderten wäre, dann macht mich das sauer. Wenn er sich genauso wie jeder andere Schwerenöter benimmt, werde ich ihn auch genauso wie einer behandeln.
Viele Behinderte ruhen sich also gern auf ihrem Status aus. Sie begeben sich freiwillig und ungestüm in eine Opferrolle, die ihnen am Ende mehr Schaden, als Nutzen einbringt. Denn die daraus resultierenden Konsequenzen bedeuten nur, dass Barrierefreiheit immer noch holprig und ungewiss gelebt und behandelt wird. Und das kann ja wohl nicht das Ziel behinderter Menschen sein, oder?
Ich für meinen Teil lebe nach der Maxime: “Was du selbst nicht willst, das füg auch keinem anderen zu.” Und das gilt für Behinderte genauso wie für alle anderen auch. Das bedeutet aber im umgekehrten Sinne eben auch, dass ich erwarte, dass mein Gegenüber mir mit demselben Respekt begegnet wie ich ihm. Das bedeutet, dass beide Parteien Verantwortung übernehmen und sich ihrer selbst bewusst sind. Das bedeutet, dass keiner von beiden sich auf eventuell vorherrschende Schwächen ausruht und diese ausnutzt!! Mit dieser Einstellung bin ich aber schon oft gegen die Wand gefahren, oftmals wird erwartet, dass behinderte Menschen immerzu gestreichelt und gehätschelt werden – ganz gleich, was diese tun oder nicht tun, wie es ihnen geht und wer sie sind. Und sein wollen.
Deshalb dachte ich, das könnte ein Thema für dieses Blog sein. Andere, auch geteilte, Meinungen würden mich interessieren – wie seht ihr das? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Unter diesem Link gibt es übrigens noch eine Definition zu unserem diskutierten Begriff.
Während insbesondere geistig Behinderte häufig Probleme bei der Inanspruchnahme von Leistungen ihrer Haftpflichtversicherung haben, bietet die Bruderhilfe-Haftpflichtversicherung zuverlässige Angebote für behinderte Menschen.
Wer einen Schaden verursacht, muss ihn beheben oder zumindest finanziell entschädigen. Ob die Beschädigung des Autos eines Freundes oder ein Wasserschaden im ganzen Haus aufgrund einer defekten Waschmaschine: Die Kosten können schnell in die Tausende gehen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung sollte daher für alle Personen ein absolutes Muss sein. Diese Versicherung ersetzt den Schaden, den man anderen zugefügt hat und prüft, ob und in welcher Höhe Ansprüche bestehen. weiterlesen »
Behindert kann man auf vielen “Art und Weisen” sein. Manche sind beziehungsbehindert, andere stottern und wiederum andere haben Probleme damit, mit Geld umzugehen. Und manche, tja, manche haben eben das Asperger Syndrom.
Wer hat noch nicht im Supermarkt gestanden, an der Kasse gewartet und hat sich unbehaglich gefühlt, weil vor einem ein junger Mensch komisch gezuckt hat, seltsam gesprochen und dabei auch noch einen merkwürdig abwesenden Blick hatte. Traurigerweise fühlt sich der Durchschnittsbürger in diesem Moment beinahe körperlich bedroht, keiner möchte “mit sowas” etwas zu tun haben. Natürlich rufen sie alle große Parolen, dass Barrierefreiheit wichtig ist, aber kommen sie selbst unmittelbar damit in Berührung, wird der Schwanz eingekniffen. weiterlesen »