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Behinderungen im Alltag
 


Archiv: Oktober, 2009

Infantile Cerebralparese

Autor: Sabrina
abgelegt in: Eltern und Kinder

Unter Cerebralparese versteht man wörtlich übersetzt eine unvollständige Gehirnlähmung. Da diese Gehirnerkrankung in Folge einer frühkindlichen Schädigung manchmal schon im Mutterleib auftritt, spricht man von infantiler Cerebralparese. Diese zieht meist schwerwiegende Beeinträchtigungen und Verzögerung in der Entwicklung des Kindes nach sich.

Infantile Cerebralparese  ©Flickr.com/karindalziel

Infantile Cerebralparese – Gründe und Krankheitsbild

Die Gründe für infantile Cerebralparese liegen meist schon in der Schwangerschaft. Durch Mängelernährung, Drogen-, Akohol- und Nikotinmissbrauch, Unfälle wie schwere Stürze, Infektionskrankheiten wie Herpes, Röteln und Toxoplasmose, aber am häufigsten durch Sauerstoffmangel bei Frühgeburten, kann eine Hirnblutung oder Entzündungen der Hirnhäute beim Fötus ausgelöst werden, zu deren Folge leider häufig die infantile Cerebralparese zählt.
Je nach Lage der befallenen Hirnzellen kann es zu Bewegungsstörungen, Lähmungen, aber auch Rückfälle und Beeinträchtigungen in der geistigen Entwicklung kommen.
Spastische Anfälle, versteifte Körperhaltungen, Probleme mit Gleichgewichts- und Bewegeungskoordinationen, verzögerte bis gestörte Sprachentwicklung, Beeinträchtigungen in des Wahrnehmungsapparats, geistige Spätentwicklung, Muskelzittern, sowie Fehlstellung der Gelenke sind nur ein paar der Folgen, unter denen die Patienten ein Leben lang leiden.

Therapierbar ist die Krankheit leider nicht, die Symptome lassen sich jedoch sinnvoll behandeln. Orthopädische Operationen, Medikamente bei psychischen Störungen, Logopädie zur Sprachförderung, sowie Krankengymnastik und Ergotherapie gehören zu den gängigen Therapieformen und leisten wichtige Schritte zum Wohlbefinden der Erkrankten. weiterlesen »


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Katarakt nennt man die Trübung der Augenlinse. Und dies kann zu einer starken Sehbehinderung führen. Meistens bekommen ältere Menschen den Grauen Star. Denn umso älter man wird umso höher ist auch das Risiko an einem  Katarakt zu erkranken. Aber auch Diabetis, Rauchen sowie Alkoholkonsum und zu starke Sonneneinstrahlung können die Linsentrübung hervorrufen.

Katarakte können in beiden Augen gleichzeitig auftreten, müssen es aber nicht. Grundsätzlich wird die Augenkrankheit in vier Arten unterschieden:
Sekundäre Trübung (Diese tritt nach einer Operation an den Augen auf.)
Kongenitale Trübung (Die tritt meist erst nach einer Verletzung am Auge auf)
Kernkatarak (Jene verursacht eine Trübung durch Aussetzung von Strahlen)
Traumatische Trübung

Katarakt - Der Graue Star trübt die Augenlinse©flickr/chefranden

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Mit Farbenblindheit im Alltag umgehen

Autor: Sabrina
abgelegt in: Alltag

Unter dem Begriff  Farbenblindheit versteht man, dass man keine Farben, sondern nur Kontraste sehen kann. Diese seltene Sehstörung nennt man auch Achromatopsie. Es wird dabei jedoch unterschieden ob die Farbblindheit angeboren oder erworben wurde. Menschen die unter dieser Augenkrankheit leiden sehen nur nur den Unterschied zwischen hell und dunkel. Primärfarben, sowie deren Nuancen können dabei nicht differenziert werden.

Ist die Achromatopsie okulär, also angeboren, befindet sich Störung der Farbwahrnehmung in der Netzhaut. Ist die Augenkrankheit erworben liegt eine Form der neurologischen Störung vor. Viele denken bei dem Begriff Farbenblindheit an die Rot-Grün-Blindheit. Doch hier ist diese Bezeichnung falsch. Denn hierbei handelt es sich genau genommen um eine Farbenfehlsichtigkeit. Sollten Sie beispielsweise bei Ihren Kindern merken, dass Sie Schwierigkeiten mit Unterscheiden von Farben haben, dann lassen Sie einen Farbsehtest machen.

Alltag mit Farbenblindheit/Achromatopsie©flickr/dreamglow

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