Für Menschen mit psychischer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung ist das, was für andere Menschen selbstverständlich ist, oft ganz besonders: Ein geregelter Alltag. Die Ausbildung und Arbeit in einer Behindertenwerkstatt können ein großer Schritt auf dem Weg in ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben sein.
Behindertenwerkstätte sind eine wertvolle Chance, um Menschen, die aufgrund einer geistig, psychisch oder körperlich bedingten Beeinträchtigung nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt teilnehmen können, an das Erwerbsleben ranzuführen oder auch aktiv daran zu beteiligen.
Die Maßnahmen zur Integration sind in Deutschland in 3 Stufen gestaffelt:
In einem Eingangsverfahren bekommen die beeinträchtigten Menschen einen Einblick in den Werkstattsbetrieb und über 3 Monate werden die Fähigkeiten und Interessen genau beobachtet, um einen individuellen Eingliederungsplan zu erstellen.
Danach kann man für 2 Jahre in den Berufsbildungsbereich wechseln, wo gegliedert in Grund- und Aufbaukurs u.a. soziale Kompetenz, Verkehrserziehung und der Umgang mit den eigenen Finanzen gelehrt wird. weiterlesen »