Lernbehinderungen bei Kindern haben unterschiedliche Ursachen. Ihre Symptome zeigen sich auf ganz vielfältige Weise und bleiben oft lange unerkannt.
Lernbehinderungen werden oft erst in der Schulzeit erkannt, wenn das Kind im Gegensatz zu seinen Mitschülern im Lernstoff zurück bleibt. Die Lernbehinderung kann sich auch nur in Teilbereichen äußern. Dazu gehören die Lese-Rechtschreibschwäche, die Legasthenie oder eine Rechenschwäche. weiterlesen »
Unter Cerebralparese versteht man wörtlich übersetzt eine unvollständige Gehirnlähmung. Da diese Gehirnerkrankung in Folge einer frühkindlichen Schädigung manchmal schon im Mutterleib auftritt, spricht man von infantiler Cerebralparese. Diese zieht meist schwerwiegende Beeinträchtigungen und Verzögerung in der Entwicklung des Kindes nach sich.
Die Gründe für infantile Cerebralparese liegen meist schon in der Schwangerschaft. Durch Mängelernährung, Drogen-, Akohol- und Nikotinmissbrauch, Unfälle wie schwere Stürze, Infektionskrankheiten wie Herpes, Röteln und Toxoplasmose, aber am häufigsten durch Sauerstoffmangel bei Frühgeburten, kann eine Hirnblutung oder Entzündungen der Hirnhäute beim Fötus ausgelöst werden, zu deren Folge leider häufig die infantile Cerebralparese zählt.
Je nach Lage der befallenen Hirnzellen kann es zu Bewegungsstörungen, Lähmungen, aber auch Rückfälle und Beeinträchtigungen in der geistigen Entwicklung kommen.
Spastische Anfälle, versteifte Körperhaltungen, Probleme mit Gleichgewichts- und Bewegeungskoordinationen, verzögerte bis gestörte Sprachentwicklung, Beeinträchtigungen in des Wahrnehmungsapparats, geistige Spätentwicklung, Muskelzittern, sowie Fehlstellung der Gelenke sind nur ein paar der Folgen, unter denen die Patienten ein Leben lang leiden.
Therapierbar ist die Krankheit leider nicht, die Symptome lassen sich jedoch sinnvoll behandeln. Orthopädische Operationen, Medikamente bei psychischen Störungen, Logopädie zur Sprachförderung, sowie Krankengymnastik und Ergotherapie gehören zu den gängigen Therapieformen und leisten wichtige Schritte zum Wohlbefinden der Erkrankten. weiterlesen »
Rechenschwäche, in Fachkreisen auch Dyskalkulie genannt, kommt bei Kindern und Erwachsenen vor. Dieses Krankheitsbild hat mehrere Symptome. Besonders bei Kindern sollte man auf erste Anzeichen der Rechenschwäche achten.
Dyskalkulie ist nichts wofür man sich schämen muss. Man muss es nur früh erkennen. Man kann Menschen mit der Rechenschwäche die Angst vor den Zahlen mit speziellen Übungen nehmen. Spielerisches lernen ist effektiv und stärkt das Selbstbewusstsein Ihres Kindes. Zudem kann man sich mit diesem Problem auch an die Schulpsychologen und Erziehungsberatungsstellen wenden.
Als Dysmelie wird die Fehlbildungen an den Extremitäten bezeichnet. Diese angeborene Krankheit betrifft die fehlerhafte Ausbildung der Hände, Arme, Füße oder Beine. Heute kann man Dysmelie jedoch schon während der Schwangerschaft feststellen.
Die Dysmelie an Gliedmaßen hat sehr unterschiedliche Formen. Es kann einerseits das Fehlen ganzer Körperteile betreffen, dann ist von der sogenannten Oligodaktylie oder Amelie die Rede, es kann jedoch auch sein, dass ein Röhrenknochen fehlt wie bei der Ektromelie oder der Phokomelie. Die Krankheit umfasst jedoch auch Verwachsungen und Verkürzungen von Giedmaßen. Informieren Sie sich auch auf der Homepage.
Die Glasknochenkrankheit, auch Osteogenesis imperfecta genannt nimmt häufig einen drastischen Verlauf. Die Knochen der Betroffenen brechen so leicht wie Glas und auch auf Röntgenbildern sehen die Knochen der Betroffene glasig aus, daher der Name.
Man wünscht es niemandem. Diese Krankheit hat etliche Synptome und die Lebenserwartung von Patieten mit der Glasknochenkrankheit ist meist deutlich geringer als die normal gesunder Menschen. Osteogenesis imperfecta zählt zu den Erbkrankheiten, eigentlich sogar zu den seltenen.
Dysgrammatismus ist eine Sprachstörung bei Kindern, die den Spracherwerb betrifft. Doch es gibt auch Therapien gegen Dysgrammatismus.
Das Wort Dysgrammatismus bedeutet so viel wie „schlechte Schrift“. Bei dieser Art der Sprachstörung sind Kinder nicht dazu in der Lage Sätze in korrekter, syntaktischer sowie morphologischer, Art und Weise zu verfassen. Sie sind nicht fähig Sätze in ihrer Bezugssprache altersgemäß zu artikulieren. Wirklich anerkannt wurde das Problem erst in den 80er Jahren. Ähnlich wie beim Sigmatismus (Lispeln) wird oftmals über erste Anzeichen lächelnd hinwegesehen.
Letztens habe ich eine interessante Unterhaltung geführt, an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte. Ein schon lange sehr hitziges Thema wurde hier neu auf den Tisch gepackt und zum Überkochen erhitzt.
Eine Freundin besuchte mich zum Abendessen. Wir stellten uns das ganz gemütlich vor: Erst einmal gemütlich kochen, dazu eine Flasche Rotwein und das Leben könnte so schön sein. Ja. Könnte. Denn nach einer halben Stunde erzählte mir die Freundin eine Begebenheit aus ihrem Leben, die mich aufhorchen ließ. weiterlesen »
Es ist wohl eine der größten Herausforderungen für eine Familie, wenn ein Kind behindert ist oder wird. Plötzlich ist alles anders – und wird es für immer bleiben.
Es ist die Alptraumvorstellung einer jeden Mutter, die schwanger ist: Ein behindertes Kind zu bekommen. Die meisten wollen sich damit nicht einmal auseinander setzen, wollen diese Möglichkeit verdrängen und einfach in Glückseligkeit schwelgen. Doch dann ist es passiert und das, obwohl “sowas” doch immer nur den anderen passiert! weiterlesen »
Heute bewege ich mich auf der thematischen Grenze. Nicht behindert geboren – sondern behindert worden, ist heute mein Inhalt. Die Beschneidung von jungen Frauen/Mädchen in Afrika ist immer ein sehr populäres, viel zerrissenes Thema.
In vielen afrikanischen Ländern ist es nach wie vor Sitte, junge Mädchen zu beschneiden. Das heißt, dass die weiblichen Geschlechtsorgane auf extrem schmerzhatfte Weise verstümmelt und beschnitten werden. Oft enden diese ,,Eingriffe” tödlich – auf jeden Fall haben alle Frauen eine lebenslange ,,Behinderung”, immer Probleme beim ,,Wasser lassen” und mit dem Geschlechtsverkehr. Auch die Geburt stellt für viele eine sehr viel größere Herausforderung dar, als für andere Frauen.
In den letzten Jahren – wenn nicht gar zu sagen, letzten Jahrzehnten – ist dieses Thema immer mehr in den breiten Aufmerksamkeitsgrad gerückt. Die Frauen wehren sich, schreiben Bücher über diese sensiblen Geschichten und gründen Organisationen, die Aufklärungsarbeit im Heimatland betreiben und Präventionsarbeit in Deutschland. Es ist eine rabiate, extrem gewalttätige Tradition, die aus fadenscheinigen, religiösen Gründen ,,zelebriert” wird.
Doch im Grunde genommen ist es eine reine Machtdemonstration der afrikanischen Männerdomäne, die Beweise für die Jungfräulichkeit ihrer angeheirateten, oftmals viel zu jungen, Frauen erwarten, die noch immer in der Annahme leben, dass Frauen nichts weiter als pure Haushaltsobjekte sind. weiterlesen »
Barrierefreiheit ist ein breiter und großzügiger Begriff. Es gibt allerhand nebulöse Grauzonen und verwischende Grenzen, die ineinander übergehen. An vorderster Front ,,kämpfen” allerdings meist die Toleranz, die Offenheit und der Respekt, wenn es darum geht, barrierefrei zu denken.
In meinem heutigen Beitrag versuche ich, dass hoch propagierte Thema ,,Wunder” zu analysieren und die Therapiesucht zu beleuchten. Es ist oft so, dass Menschen an Wunder glauben. Ist ja auch eine logische Konsequenz des menschlichen Verstandes: Wunder geben Kraft und Hoffnung, Wunder beflügeln die Fantasie und manchmal, manchmal passieren sie auch tatsächlich.
Und da der Mensch sich gern selbst sehr wichtig nimmt, glaubt er auch daran, ein auserwähltes Exemplar zu sein, etwas Besonderes, weshalb ihm natürlich irgendwann ein Wunder gegönnt werden wird. weiterlesen »