Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Archiv: Personen

Für Michael Johnson kam Aufgeben nie in Frage. Da der Motorsport schon immer sein Leben bestimmt hat, war für ihn nach seinem Unfall klar: Auch wenn er im Rollstuhl sitzt, die Teilnahme am IndyCar Nachwuchsprogramm muss drin sein.

Im Alter von 12 (!) Jahren brach sich der Amerikaner Micheal Johnson aus Michigan bei einem schweren Motorradunfall die Wirbel T5 und T6 seiner Brustwirbelsäule und ist seither ab etwa Rückenmitte abwärts gelähmt. Trotz der Tatsache, dass er von da an im Rollstuhl sitzt hat er sich seinen Traum erfüllt. weiterlesen »


Für Joana Zimmer war Musik schon immer ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Mittlerweile ist die 29-jährige trotz Blindheit selbst als Sängerin erfolgreich.

Die Sängerin Joana Zimmer ist von Geburt an blind, doch davon hat sie sich niemals unterkriegen lassen. Musik war schon immer ein wichtiger Teil ihres Lebens. Mittlerweile hat sie selbst bereits vier Studioalben veröffentlicht und blickt dabei auf eine Zusammenarbeit mit berühmten Produzenten und Liederschreibern wie beispielsweise Desmond Child, Gary Barlow und Nik Kershaw zurück. weiterlesen »


Mario Galla: Model trotz Behinderung

Autor: Sabrina
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Mario Galla, den viele vielleicht noch von seinem Auftritt auf der Berlin Fashion Show 2010 kenne, trägt eine Orthese und hat es trotzdessen ins Modelbusiness geschafft.

Mario Galla, 26, aus Hamburg ist ein erfolgreiches Modell. Die allgemeine Öffentlichkeit wurde auf den jungen Mann jedoch nicht auf Grund von Fotokampagnen, die er bis dahin gemacht hatte, aufmerksam. Erst sein Auftritt auf dem Laufsteg bei der Berlin Fashion Week im Jahr 2010, wo Mario Galla in kurzen Shorts, die seine Orthese zeigten, für den Designer Michalsky über den Laufsteg lief, rückte ihn ins Licht der Öffentlichkeit. Er selbst findet es etwas befremdlich, dass ihn andere als Vorbild sehen, doch er spricht sich auch nicht davon frei, dass er Menschen mit Behinderung Mut macht. weiterlesen »


Das Locked-in-Syndrom ist das zentrale Thema in dem 2008 erschienen Film „Schmetterling und Taucherglocke“. Dieses Syndrom wird auch als Eingeschlossensein bezeichnet, da die Betroffenen gelähmt sind und sich trotz vollständigem Bewusstseins sprachlich nicht äußern können.

Locked-in-Syndrom im Film "Schmetterling und Taucherglocke" ©Flickr/tillwe

Die einzige Kommunikationsmöglichkeit mit der Umwelt ist durch die vertikale Beweglichkeit der Augen gegeben. Sollte diese auch verloren gegangen sein, gibt es die Möglichkeit, einen so genannten Brain-Computer Interfaces zur Verständigung zu nutzen. Der Hörsinn der Betroffenen ist absolut intakt, wodurch es den Patienten möglich ist, Ja-Nein-Fragen mit einem Zwinkern der Augen zu beantworten.

Das Locked-in-Syndrom

Der Film „Schmetterling und Taucherglocke“ beruht auf dem autobiografischen Roman des Franzosen Jean-Dominique Bauby, dem ehemaligen Chefredakteur des Modemagazins ELLE. Im Dezember 1995 erlitt Bauby einen Schlaganfall und fiel daraufhin in ein Koma. weiterlesen »


Mit der Kampagne „Kein Mensch ist perfekt!“ will die Caritas darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch – egal wie perfekt er ist oder eben nicht – die gleichen Chancen im Leben haben sollte.

Es wird wohl kaum einer in der Lage sein von sich behaupten zu können, dass er vollkommen perfekt ist. Schließlich hat jeder seine Fehler und Macken und gerade das macht uns einzigartig. Doch trotzdem ist es so, dass immer noch zwischen „normalen“ und „behinderten“ Menschen unterschieden und stark abgegrenzt wird. Doch wer hat das Recht zu sagen, ab wann ein Mensch nicht mehr normal ist? weiterlesen »


Psychische Erkrankungen sind in unserer schnelllebigen und hektischen Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen. Vor allem Depressionen sind in der Bevölkerung stark vertreten.

Depressionen shattered.art66 ©Flickr

Hektik, Stress, Zeitdruck, Leistungsdruck, unerwartete und negative Ereignisse oder ein eintöniges Leben führen bei vielen Menschen zu psychischen Erkrankungen.

Psychische Erkrankungen bei jungen und alten Menschen

Leider lassen sich die Ursachen für psychische Erkrankungen nicht genau bestimmen. Zwar gibt es gewisse Auslöser wie Stress, Hektik, Leistungsdruck oder ein schlimmes Erlebnis, aber die konkrete Ursache liegt bei jeden betroffenen Personen selbst. Denn jeder Mensch ist ein Individuum und verarbeitet und reagiert auf Erlebnisse auf seine Art und Weise. So kann es sein, dass jemand mit Depressionen und ein anderer mit Angststörungen auf das Erlebte reagiert. Die Therapieform muss ganz speziell auf den Patienten zugeschnitten werden.

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Fettleibigkeit behindert das Leben

Autor: Julia
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Es gibt viele Arten, behindert zu sein. Sogar ganz gesunde Menschen sind manchmal behindert ;-) . Aber eines wird immer wieder extrem unterschätzt: Die Fettleibigkeit.

Übergewicht

Übergewicht ist eine Krankheit, die stark behindert. Sie schrenkt das Leben und den Alltag oft kolossal ein. Ein fettleibiger Mensch hat Schwierigkeiten mit jeder Art von Bewegung, mit der Atmung, mit seinem Selbstwertgefühl und überhaupt ein lebenswertes Leben zu führen. Hinzu kommt eine intolerante Umgebung, die glotzt und verächtlich die Nase rümpft. Schwergewichtige sind nicht einfach nur behindert, sie sind auch allein, werden allein gelassen. weiterlesen »


Behindert kann man auf vielen verschiedenen Ebenen sein. Manche davon sind gravierend, andere wiederum gar nicht. Manche werden vererbt und manche passieren durch Unfälle. So auch das Logged-In-Syndrom.

Augen

Das Logged-In-Syndrom ist eine Form von Wachkoma, in der der Patient nach einem Unfall oder einem körperlichen Schaden (wie z.B. Schlaganfall) in einer Zwischenwelt landet, die niemand, außer ihm, betreten kann. In diesem Jenseits von Leben und Tod schweben die Patienten manchmal jahre-, gar jahrzentelang. Manche wachen nie wieder auf, andere sehr früh, andere sehr spät. Den Verlauf dieser “Behinderung” kann niemand so genau vorher sagen. weiterlesen »


Barrierefreiheit ist leider keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil. Oft stoßen Betroffene auf Ablehnung und Intoleranz – oft genug auch auf Mobbing.

Mobbing

So beschreibt diese Artikel einen Skandal in Florida, der mich fassungslos gemacht hat. Ein autistisches Kind wurde von der Lehrerin aus der Kindergarten-Klasse geschickt, weil es sich nicht der Norm entsprechend verhalten hatte.
Der verlinkte Artikel führt auf, dass der Junge seine Hausaufgaben gegessen und während des Unterrichts ,,gebrummt” hätte. Die Lehrerin war genervt, setzte ihn vor die Tür und ließ seine Mitschüler darüber entscheiden, ob er wieder ,,aufgenommen” werden darf. weiterlesen »


Barrierefreiheit lebt von den Menschen, die sie machen. Und jeder ,,Krieg”, jeder ,,Kampf”, braucht Vorbilder, Ikonen. Menschen, die großartiges leisten und zu denen man aufschauen kann.

Smiley

Wer behindert ist, hat oft ein Problem mit sich. Und mit seinen Vorstellungen von der Zukunft: Kann ich das noch erreichen? Und dieses tun? Was ist mit meinen Hobbys? Meinen Träumen?
Natürlich kann man diesen Menschen immer wieder sagen, dass sie natürlich wieder Spaß im Leben haben werden. Dass es nicht zuende ist. Dass es immer weiter geht, auch wenn man manchmal nicht weiß, wie.
Doch gesunde Menschen können sich da natürlich den Mund fusselig reden, wir stecken da nicht drin, nicht im Rollstuhl und auch nicht in einem Körper, der nicht mehr so will, wie wir das wollen. weiterlesen »