Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Archiv: Politik

Barrierefreiheit in Wahllokalen

Autor: Sabrina
abgelegt in: Politik

Das Thema Barrierefreiheit in Wahllokalen wird gerade wieder akut, denn demnächst stehen diverse Landtagswahlen an. In Mecklenburg-Vorpommern zeigte sich die Linke jetzt empört über das Fehlen von barrierefreien Zugängen zu jenen Orten, die regelmäßig als Wahllokale dienen.

Dabei sollte die Barrierefreiheit in Wahllokalen in der gesamten Bundesrepublik eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch offenbar besteht hier noch immer Handlungsbedarf. Während neue Bauprojekte inzwischen nur noch unter dem Aspekt der Barrierefreiheit geplant und umgesetzt werden, scheint die Nachrüstung älterer Gebäude noch immer nicht überall stattgefunden zu haben.
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Ich möchte Euch nur kurz auf dem Laufenden halten, denn heute ist ein Jippieh-Tag!

Schule

Ein, hä, wie bitte? Ein Jippieh-Tag! Weil ich heute nämlich mitbekommen habe, dass Hamburg sich um Barrierefreiheit bemüht. Und zwar auf äußerst fortschrittlicher Weise und da, wo es besonders hakt: nämlich in den Schulen.
Viele behinderte Kinder werden in Sonderschulen abgeschoben, wenn es um ihre Bildung geht. Eltern regt das auf, denn ihre “besonderen” Kinder sind oftmals mindestens genauso “klug” wie andere, gesunde, Kinder. weiterlesen »


Hamburger Hochbahn wird barrierefrei

Autor: Julia
abgelegt in: Politik

In Hamburg unterwegs zu sein bedeutet meistens Stress: Besonders zu der Rush Hour ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln oftmals der ,,Teufel los”.

Wer da in einem Rollstuhl daher gerollt kommt, hat es meist nicht einfach. Drängende Menschenmassen, die Türen piepen schon und – Jungfernstieg © Pixelio/RainerSturmSchwupps – ist die Bahn auch schon weg. Daher versucht die HVV seit den 80er Jahren die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg immer mehr behindertengerechter zu gestalten.

Die Busse sollen Niederflurtechnisch ausgerüstet werden und anhand von Rampen auch für Rollstuhlfahrer passierbar sein. Auch werden immer mehr Haltestellen nach dem barrierefrei-Motto umgebaut: Rampen, Fahrstühle und Rolltreppen sorgen dafür, dass der Behinderte auch dort ankommt, wo er hinmöchte. Und nicht hilflos vor den unüberwindbaren Treppenstufen ausharren muss.

,,Unser Ziel ist es, Ihnen so viel Barrierefreiheit wie möglich zu bieten. Wir versuchen überall dort auszugleichen, wo es für Sie schwierig werden könnte.” Erklärt sich die HVV auf der Webseite. Deshalb haben sie auch ein Schulungs- und Trainingsprogramm für Behinderte eingerichtet, das kostenlos genutzt werden kann. Zusätzlich gibt es noch eine Broschüre, die als PDF-Datei herunter geladen dem User detailliert erklärt, was sich die Stadt Hamburg zum Thema ,,Barrierefreiheit” ausgedacht hat.

Da ich selber in Hamburg wohne, weiß ich, wieviele U-Bahn-Haltestellen es gibt, die für einen Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe unpassierbar wären. Daher finde ich es auch nur richtig, dass sie sich auch weiterhin um die versprochene Barrierefreiheit kümmert und tatsächlich dort anbaut, wo es auch nötig ist.


Da werben sie mit “Unternehmen Leben” und ähnlichen Slogans, wenn es aber darum geht, wirklich sinnvolle Änderungen zur Lebenslage ihrer Kunden bereitzustellen, versagt die Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK offensichtlich auf ganzer Linie.

Dieser Artikel auf kobinet verweist auf das Begehren von Christian Huge, der statt dem von der DAK bereitgestellten 6km/h-Rollstuhl ein schnelleres 12 km/h-Gerät zur Verfügung gestellt bekommen will. Huge ist bereit, die Differenz zwischen den beiden Modellen aus eigener Tasche zu bezahlen – nur, die DAK stellt sich quer. Dabei hat Huge sogar Rückendeckung durch ein Urteil des Sozialgerichtes Berlin.

Meiner Meinung nach ist das Verhalten der DAK eine Sauerei. Hier wird einfach nur jeder mögliche Rechtsweg beschritten, um einen geringen bürokratischen Mehraufwand zu umgehen – es kostet die ja nicht mal was extra!

Hoffentlich hilft die Intervention der Behindertenbeauftragtren der SPD-Fraktion Silvia Schmidt dabei, diesen Streit zu Gunsten von Herrn Huge zu entscheiden.