Der Blindwalk in Köln nimmt dem Namen Sightseeing die Bedeutung, denn bei dieser Stadtführung sollen das Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken im Vordergrund stehen. Mit blickdichten Schlafmasken wird die Stadt Köln auf ganz neue Art und Weise erkundet. Sie soll Touristen, die Lust auf eine etwas andere Führung haben, wie auch Kölner, die ihre Stadt einmal mit anderen „Augen“ sehen wollen, ansprechen.
Der Blindwalk, der offiziell ab dem 21. Oktober beginnt, bietet Touristen und waschechten Kölner ein einzigartiges Erlebnis, nämlich die Stadt Köln bzw. gewisse Orte Kölns einmal blind wahrzunehmen. Da die Augen durch eine 100 % blickdichte Maske verdeckt sind, verschärfen sich die anderen Sinne. So kann man altbekannte oder neue Orte in einmal völlig anders erleben.
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In Mühlhausen wurde in diesem Jahr die erste Behinderten-Kirmes gefeiert. Etwa 200 Teilnehmer wollten mit dieser Aktion zu mehr Akzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderung aufrufen.
Auslöser für die Veranstaltung waren in erster Linie Beschwerden einiger Betroffener, die der Stadt vorwarfen, sie würde Menschen mit Handicap ausgrenzen. So äußerte sich Bernhard Weida vom Blindenverband in Mühlheim, dass Rollstuhlfahrern der Zugang durch Barrieren erschwert sei und dass den Behinderten generell mit mangelnder Hilfsbereitschaft entgegengetreten wird. Des Weiteren beanstandete Weida, dass keine behindertengerechten Toiletten zur Verfügung stehen.
Die geäußerten Vorwürfe wurden von der Stadt, dem Sozialverband und den Veranstaltern zurückgewiesen. Der Sprecher der Stadt-Kirmes Glenn Meyer sagte, dass Behinderte ebenso gern gesehen sind wie alle anderen auch. „Wo sie Hilfe brauchen, versuchen wir zu helfen.”
Demnach gäbe es bei Konzerten eigens abgetrennte Bereiche und Rampen für Rollstuhlfahrer und der Kirmesverein beschäftige zudem Behinderte. weiterlesen »
Viele behinderte Menschen haben das Gefühl, ihrer gesunden “Artgenossen” gegenüber “minderwertiger” zu sein, weil sie eben nicht so “vollständig” wie die anderen sind. Deshalb scheuen sich auch viele, überhaupt etwas zu tun, was ihnen wirklich Spaß machen könnte, aus Angst, es nicht zu schaffen.
Jeder Mensch hat einen Traum. Der eine möchte ein großer Fußballstar werden, jemand anderes einfach nur die ganz große Liebe finden. Wieder jemand anderes träumt von elf Kindern und einem großen Haus und wiederum andere möchten einfach nur etwas künstlerisches tun. Ganz egal was, aber jeder Mensch träumt davon, etwas richtig gut zu können und es dann auch zu tun. Ich sage dann immer: Dann tu´s doch! weiterlesen »
Heute war ein besonderer Tag bezüglich der Barrierefreiheit.
Heute war, bzw. ist ja noch, der World Down Syndrom Day. Der ganze Globus drehte sich heute um unsere gesellschaftliche Randgruppe: Menschen mit der “seltsamen” Behinderung des Down Syndroms. Eigentlich möchte ich provozierend fragen: behindert? Warum denn? Im Grunde genommen haben sie “nur” 47 anstatt 46 Chromosomen. weiterlesen »
Der gebürtige Pole Wojtek Czyz setzt seinen Erfolg bei den Paralympics fort und gewinnt auch in diesem Jahr wieder Gold im Weitsprung. Der Oberschenkelamputierte Czyz gewann bereits in Athen 2004 Gold in dieser Disziplin.
In diesem Jahr kommt aber noch der Weltrekord dazu. Gleich im ersten Versuch sprang der Deutsche 6,50 Meter und 80.000 Menschen im Pekinger „Vogelnest“ waren aus dem Häuschen. Seine drei Finalversuche waren anschließend zwar alle ungültig, aber was macht das, wenn man bereits im ersten Versuch allen davon gesprungen ist.
Auf Grund eines Mittelfußbruches musste Czyz in diesem Jahr länger pausieren und ging deshalb bei den 100 und 200 Metern nicht an den Start.
Die Basketballdamen holten Silber und mussten sich gestern erwartungsgemäß den US- Amerikanerinnen geschlagen geben, die mit 50:38 gewannen.
Die Kugelstoßer Birgit Pohl und Mathias Mester gewannen ebenfalls Silber. Der 54- jährigen Pohl, die an einer schlaffen Lähmung beider Beide und eine Teillähmung des linken Armes leidet gelang gestern ein bemerkenswertes Comeback. Nach einer Krebserkrankung konnte sie erst 2006 wieder ins Training einsteigen und konnte sich trotzdem gegen viele jüngeren Konkurrentinnen durchsetzen.
“Lasst mich gewinnen! Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen!“ - so lautet der Special Olympics Eid. Getreu dem Motto finden sich weltweit regelmäßig geistig behinderte Menschen zusammen, um ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.
Der Behindertensport bietet geistig behinderten Menschen die Möglichkeit im Wettkampf aktiv zu sein. Die Special Olympics gilt als weltweit größte Sportveranstaltung für geistig behinderte Menschen. Ursprünglich stammt die Idee von der Familie Kennedy und wurde 1968 in den USA gegründet.
Vom 16.-21. Juni 2008 finden die National Summer Games dieses Jahr in Karlsruhe statt. Vor der Europahalle wird am ersten Tag die Veranstaltung mit einer olympischen Zeremonie und Public Viewing feierlich eröffnet.
Es werden ca. 3500 Sportlerinnen und Sportler erwartet, die bei der Veranstaltung antreten. In zahlreichen Sportarten werden die Teilnehmer in Einzel- und Manschaftswettbewerben mitwirken können. Angeboten werden unter anderem Wettkämpfe in Badminton, Fußball, Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis, bei denen sich die Sportler ihre Fähigkeiten zeigen.
Vor zwei Jahren in Berlin hatte die Special Olympics bereits großartige Erfolge erzielt und soll auch weiterhin fortgeführt werden. Seid 2000 finden in Deutschland die National Summer Games alle 2 Jahre statt und erfreuen sich wachsender Teilnehmerzahl.
Wir drücken allen Teilnehmern ganz fest die Daumen!
Da sich der März ja schon wie der April aufgeführt hat, kann es ja jetzt nur besser werden. Die Uhr ist umgestellt, und die Sonne hat sich bis jetzt ganz gut an die Sommerzeit gehalten. Und falls es noch einmal schneien und stürmen sollte, gibt es auch im April genügend Veranstaltungen die im Innenbereich stattfinden. Viele Gelegenheiten neue Gesichter zu sehen oder mit Familien oder Freunden unterwegs zu sein.
Gleich am ersten April Wochenende ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wem es bei der Rollstuhlrugby Champions League in Nürnberg zu wild zu geht, der kann zum Beispiel den Rollstuhltanz in Bad Kreuznach besuchen. Basketball Fans kommen bei dem Final Four DRS Pokal an besagtem Wochenende voll auf ihre Kosten. Der Wettkampf findet über das ganze Bundesgebiet verteilt statt. Tennis-Fans können vom 04. bis 06. April nach Nürnberg zu den Bavarian Indoor Opens 2008 fahren.
Am 05. April, der kommende Samstag, findet in Berlin-Reinickendorf auch der “Tag für Menschen mit und ohne Behinderung” statt. Zu den zahlreichen Aktivitäten, die in diesem Rahmen in den Hallen am Borgisturm stattfinden, gibt es spezielle für den Tag ein Spezial-Angebot des Behindertenfahrdienstes GeBus.
Wer sich ein wenig weiterbilden möchte, ist mit dem Kongress “Digital informiert – im Job integriert” vom 09.-10. April gut beraten. Das ganze findet ebenfalls in Berlin statt, ihr könnt euch aber ganz einfach online anmelden. In den Workshops zu Themen wie Ausbildung, Jobsuche oder Barrierefreiheit im Internet, könnt ihr dann auch selbst zu Wort kommen. Und bestimmt viele brauchbare Infos mit nach Hause nehmen.
Ein tolles Angebot gibt es im Moment von der Stadt München in Verbindung mit seiner Partnerstadt Verona. Eine Art Hippotherapie für alle, das Projekt heißt “Ein Pferd für alle”, und findet zwar erst vom 13 – 16.06. statt, doch falls es euch interessiert, solltet ihr euch schnell anmelden. Denn Reise, Verpflegung und Veranstaltungsprogramm sind kostenlos!
Ansonsten lasst euch von der warmen Frühlingsluft ins Freie locken, es lohnt sich!
Der Frühling kommt! Es ist Zeit das Haus zu verlassen und die Welt zu erkunden! Und jetzt im März gibt es viel zu erleben. Hier ein paar Veranstaltungstipps für Menschen die nicht so leicht die Alltagshürden meistern können.
In Bensheim, Hessen, findet am 08. März eine Wasserspiel und Schwimm- Veranstaltung für Kinder und Jugendliche statt. Organisiert wird diese Veranstaltung von der BSG-Jugend Bensheim.
Vom 14.-16. März findet das Best-Bernd-Turnier in Köln statt, das größte Rollstuhlrugby-Turnier der Welt. Wer selbst Rugby spielt und sein Team noch nicht angemeldet hat muss höchst wahrscheinlich bis nächstes Jahr warten, da sogar schon Mannschaften abgelehnt wurden. Doch zum Zuschauen und Mitfiebern ist es zum Glück noch nicht zu spät! Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos gibts hier.
Wer an diesem Wochenende zwar noch nichts vor hat, sich aber nicht in der Nähe von Köln sondern in Brandenburg befindet, kann sich für den 15. März die Deutsche Hallenmeisterschaft für Gehörlose vormerken.
Am 29. März findet die Landesmeisterschaft Sitzball in Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz statt. Ebenfalls in Rheinland-Pfalz am gleichen Tag findet die Landesmeisterschaft Faustball in Bobenheim-Roxheim statt.
Wer für Sport nichts übrig hat, dem seien zum Beispiel die neuen Filme die gerade angelaufen sind zu empfehlen. Gerade gestern habe ich “I’m a Cyborg, but that’s okay” gesehen, eine wunderschöne, sehr ungewöhnliche Liebesgeschichte. Doch auch die Sonne lockt so langsam und die Eisdielen öffnen wieder!