Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Der Sigmatismus, umgangssprachlich als Lispeln bezeichnet,  ist ein Sprechfehler für den Konsonant [s]. Der Laut wird falsch an oder zwischen den Zähnen gebildet, sollte normalerweise jedoch hinter den Zähnen an den Alveolen gebildet werden.

Sprachstörungen sind in den meisten Fällen nicht auf Krankheiten oder Fehlbildungen zurückzuführen, sie haben eine Indikatorfunktion und können deshalb auf Störungen im psychischen, mentalen oder sozialen Bereich hinweisen. Sigmatismus bei Kindern in der Sprachentwicklung, ©flickr by ReclaBox

Gerade bei Kinder tritt dieses Phänomen im Laufe der Sprachentwicklung auf. Doch je früher die entwicklungshemmenden Ursachen erkannt und beseitigt werden, desto besser sind die Voraussetzungen für eine normale Sprachentwicklung und. ein Verschwinden der Sprachstörung. Bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte beispielsweise, kann heute die Spalte operativ schon so früh behoben werden, sodass die Sprachentwicklung ganz normal verläuft und eine logopädische Therapie nicht erforderlich ist.

Logopädische Behandlung bei Sigmatismus

Der Sigmatismus kann erfolgreich bei Kindern und Erwachsenen in einer logopädischen Praxis behandelt werden. Logopädie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Kommunikationsstörungen. Sie beinhaltet die Beratung der Patienten und deren Angehörigen bei allen Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Sprechablaufs, des Schluckens sowie bei Störungen des Gehörs, soweit sich diese auf Sprache auswirken. In der Therapie von Kommunikationsstörungen werden verschiedene Therapieformen angewendet, welche jeweils abhängig vom Problem des Patienten selbst sind. So können ganz individuelle Lösungen gefunden werden. Die richtige Therapiefindung werde ich hier nicht weiter beschreiben, da es das Beste ist einen geschulten Arzt zu konsultieren und bei ihm oder ihr eine Beratung zu suchen.
Lokopädische Praxen finden sie online zum Beispiel im Stadtbranchenbuch.


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Viele behinderte Menschen haben das Gefühl, ihrer gesunden “Artgenossen” gegenüber “minderwertiger” zu sein, weil sie eben nicht so “vollständig” wie die anderen sind. Deshalb scheuen sich auch viele, überhaupt etwas zu tun, was ihnen wirklich Spaß machen könnte, aus Angst, es nicht zu schaffen.

Noten

Jeder Mensch hat einen Traum. Der eine möchte ein großer Fußballstar werden, jemand anderes einfach nur die ganz große Liebe finden. Wieder jemand anderes träumt von elf Kindern und einem großen Haus und wiederum andere möchten einfach nur etwas künstlerisches tun. Ganz egal was, aber jeder Mensch träumt davon, etwas richtig gut zu können und es dann auch zu tun. Ich sage dann immer: Dann tu´s doch! weiterlesen »


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Barrierefreiheit soll uns in alle Bereiche des alltäglichen Lebens durchdringen. Das zumindest ist der “große Plan”. Oft scheitert es aber schon in den elemantarsten Dingen. Wie zum Beispiel dem Internet.

barrierefreies Surfen

Barrierefreies Webdesign ist wichtig. Wird allerdings immer noch unterschätzt! Mittlerweile sind die handwerklichen Gerätschaften am Pc gar kein Problem mehr. Auch Menschen, die nicht mehr tippen können, können eine Tastatur mit diversen Hilfsmitteln bedienen. Für sehbehinderte Menschen gibt es Vorkehrungen, die einem den Inhalt der Webseite einfach vorlesen.
Für einen eingeschränkt handlungsfähigen Menschen ist es also kein Problem mehr, einen Rechner zu bedienen. Aber das Internet! weiterlesen »


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Behinderung erzeugt immer noch viel zu viel Mitleid. “Ich könnte so nicht leben” oder: “Der tut mir Leid” sind Sätze, die dann gern mal hinter vorgehaltenen Händen getuschelt werden. Doch eigentlich ist das Blödsinn. Denn das Leben ist immer so schön, wie wir es selber zu gestalten imstande sind.

Fußball geht auch im Rollstuhl! © Flickr/poolie photostream

Das weiß auch Lucas Drobek aus Hamburg, der mit seinen 11 Jahren und seinem Vater einen Filme-Wettbewerb gewonnen hat, in dem er mit seinem Papa gemeinsam einen 5-Minuten-Film gedreht hat zum Thema “5 Minuten im Alltag”.
Dabei spielt der Junge einen Torschützen, dem ein berühmter Fußballprofi aus der Patsche hilft ;-) . weiterlesen »


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Barrierefreiheit ist ein oft diskutierter Begriff, der öffentlich im Kopf umher gewälzt wird. Aber eigentlich fängt er ganz woanders, viel weiter unten an: Im Brustkorb, im Herz.

Wie ich auf dieses Thema komme? Eine Alltagsbegegnung hat mich stutzig werden lassen. In meiner Umgebung wohnt nämlich ein Mann meines Alters, der im Rollstuhl sitzt. Mit seinem Zivi macht er täglich die Gegend unsicher, denkt sich Jungenstreiche aus und flirtet ungehalten mit allem, was nicht bei 3 auf Bäumen sitzt. Soweit, so gut. Das finde ich ja noch irgendwie niedlich.

Aber wenn der gute Herr mich dann anflirtet, ich nicht entsprechend begeistert reagiere und er mir vorwirft, dass ich intolerant gegenüber Behinderten wäre, dann macht mich das sauer. Wenn er sich genauso wie jeder andere Schwerenöter benimmt, werde ich ihn auch genauso wie einer behandeln.

Viele Behinderte ruhen sich also gern auf ihrem Status aus. Sie begeben sich freiwillig und ungestüm in eine Opferrolle, die ihnen am Ende mehr Schaden, als Nutzen einbringt. Denn die daraus resultierenden Konsequenzen bedeuten nur, dass Barrierefreiheit immer noch holprig und ungewiss gelebt und behandelt wird. Und das kann ja wohl nicht das Ziel behinderter Menschen sein, oder?

Ich für meinen Teil lebe nach der Maxime: “Was du selbst nicht willst, das füg auch keinem anderen zu.” Und das gilt für Behinderte genauso wie für alle anderen auch. Das bedeutet aber im umgekehrten Sinne eben auch, dass ich erwarte, dass mein Gegenüber mir mit demselben Respekt begegnet wie ich ihm. Das bedeutet, dass beide Parteien Verantwortung übernehmen und sich ihrer selbst bewusst sind. Das bedeutet, dass keiner von beiden sich auf eventuell vorherrschende Schwächen ausruht und diese ausnutzt!! Mit dieser Einstellung bin ich aber schon oft gegen die Wand gefahren, oftmals wird erwartet, dass behinderte Menschen immerzu gestreichelt und gehätschelt werden – ganz gleich, was diese tun oder nicht tun, wie es ihnen geht und wer sie sind. Und sein wollen.

Deshalb dachte ich, das könnte ein Thema für dieses Blog sein. Andere, auch geteilte, Meinungen würden mich interessieren – wie seht ihr das?  Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Unter diesem Link gibt es übrigens noch eine Definition zu unserem diskutierten Begriff.


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Während insbesondere geistig Behinderte häufig Probleme bei der Inanspruchnahme von Leistungen ihrer Haftpflichtversicherung haben, bietet die Bruderhilfe-Haftpflichtversicherung zuverlässige Angebote für behinderte Menschen.

Scherben © flickr / erix!

Wer einen Schaden verursacht, muss ihn beheben oder zumindest finanziell entschädigen. Ob die Beschädigung des Autos eines Freundes oder ein Wasserschaden im ganzen Haus aufgrund einer defekten Waschmaschine: Die Kosten können schnell in die Tausende gehen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung sollte daher für alle Personen ein absolutes Muss sein. Diese Versicherung ersetzt den Schaden, den man anderen zugefügt hat und prüft, ob und in welcher Höhe Ansprüche bestehen. weiterlesen »


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Behindert kann man auf vielen “Art und Weisen” sein. Manche sind beziehungsbehindert, andere stottern und wiederum andere haben Probleme damit, mit Geld umzugehen. Und manche, tja, manche haben eben das Asperger Syndrom.

Auge

Wer hat noch nicht im Supermarkt gestanden, an der Kasse gewartet und hat sich unbehaglich gefühlt, weil vor einem ein junger Mensch komisch gezuckt hat, seltsam gesprochen und dabei auch noch einen merkwürdig abwesenden Blick hatte. Traurigerweise fühlt sich der Durchschnittsbürger in diesem Moment beinahe körperlich bedroht, keiner möchte “mit sowas” etwas zu tun haben. Natürlich rufen sie alle große Parolen, dass Barrierefreiheit wichtig ist, aber kommen sie selbst unmittelbar damit in Berührung, wird der Schwanz eingekniffen. weiterlesen »


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Im Moment versucht unsere Gesellschaft wirklich viel, um es behinderten Menschen in den Reihen der “Gesunden” so einfach wie nur möglich zu machen. Mit Behinderten umzugehen wird immer einfacher und lockerer – ungezwungen kann man aufeinander zugehen und voneinander profitieren. Aber ist das auch wirklich immer der Fall?

Alter Mensch

Wie ist es denn mit behinderten alten Menschen? Behinderte Menschen sind ein Thema. Und alte Menschen sind ein Thema. Aber alte behinderte Menschen – darüber redet fast niemand. Es ist schon schwierig, ein Leben lang behindert zu verbringen und diese ernorme Verantwortung für sich selbst zu tragen – aber wie ist das im Alter, wenn der “Patient” nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen? weiterlesen »


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Letztens habe ich eine interessante Unterhaltung geführt, an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte. Ein schon lange sehr hitziges Thema wurde hier neu auf den Tisch gepackt und zum Überkochen erhitzt.

Jedes Mensch sollte Kinder kriegen dürfen - ganz egal, was die Erbanlage dazu sagt! © Flickr/lepiaf.geo

Eine Freundin besuchte mich zum Abendessen. Wir stellten uns das ganz gemütlich vor: Erst einmal gemütlich kochen, dazu eine Flasche Rotwein und das Leben könnte so schön sein. Ja. Könnte. Denn nach einer halben Stunde erzählte mir die Freundin eine Begebenheit aus ihrem Leben, die mich aufhorchen ließ. weiterlesen »


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Leutchens in meinem Alter dürften sie noch kennen: Das süß bittere Zuckerstück als Impfung gegen die Kinderlähmung. Auch ich habe noch in der Grundschule “schlucken” müssen, mittlerweile gilt Kinderlähmung zumindest in Deutschland als “besiegt”.

Weltkind

Die Kinderlähmung wurde in den 60er und den 70er Jahren schwer bekämpft und gilt heute als besiegt. Eine vom aussterben bedrohte Krankheit, die zu vielerlei Behinderungen führen kann. Doch viele Betroffene leiden heute an den Spätfolgen: 20 – 30 Jahre können die Symptome der Erkrankung “ruhen” und tauchen dann neu auf: Lähmungen, Atembeschwerden, Erschöpfungszustände und Fieber sind nur einige der Beispiele. weiterlesen »


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