Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Barrierefreiheit im Alter spielt eine große Rolle, da viele Menschen im Alter nicht auf die eigenen vier Wände verzichten möchten. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Institutionen, die sich dem altersgerechten Wohnen widmen.

Barrierefreiheit im Alter - Der Umbau des Eigenheims zum altersgerechten Wohnen ©Flickr/sonium

Aber auch Baumaßnahmen im Eigenheim oder in der Wohnung können das Wohnen im Alter leichter machen und die Selbstständigkeit in gewissem Umfang bewahren. Diese Maßnahmen können sehr vielfältig sein. Generell müssen bei einem Umbau keine Standards eingehalten werden. In diesem Fall spricht man auch von einer „individuellen Wohnungsanpassung“. weiterlesen »


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Barrierefreies Badezimmer

Autor: Sabrina
abgelegt in: Barrierefrei wohnen


Ein Badezimmer ist der intimste Ort in der gesamten Wohnung. Da ist es nur selbstverständlich, dass es besonders wichtig ist, dass man auch als älterer oder andersweitig eingeschränkter Mensch die Nutzung allein vollziehen kann. Ein barrierefreies Badezimmer braucht viele Überlegungen und eine gute Planung, doch dann steht dem entspannenden Bad oder der warmen Dusche am Morgen nichts mehr im Weg.

Was muss man bei einem barrierefreien Badezimmer beachten?

Dusche flickr @NancyHugockd

Besonders wichtig ist der ausreichende Platz in einem barrierefreien Badezimmer. Die Maße weichen dabei von einem Standartbad ab und erlauben auch Rollstuhlfahrern eine leichte Bedienbarkeit der Armaturen und Geräte. weiterlesen »


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Behinderte leiden oft psychisch darunter, dass sie bei gewissen alltäglichen Vorgängen von Pflegepersonal abhängig sind.

Toilette

Besonders bei der täglichen Hygiene ist das ein sehr unangenehmes Problem. Selbstverständlich ganz alleine auf die Toilette zu gehen, ist für so manch Behinderten kein so selbstverständliches Unterfangen, sondern er bedarf weiterer Hilfe.
Deshalb hat ein (humoristisches?!) Unternehmen eine interessante Erfindung gewagt: das Montafon-Dusch-WC.

Diese neuartige Kloschüssel hat nämlich eine Dusche mit Warmwasser und einen Fön integriert. Diese Installationen machen die hygienische Reinigung per Knopfdruck auf der Fernbedienung (die es dazu gibt) möglich und erleichtern dem Menschen mit Behinderung die peinliche Unterstützung des Pflegepersonals. Eigentlich ja eine gute Sache, oder? Bei den Japanern sind moderne WC-Schüsseln seit langem eine hochangesehene Sache. weiterlesen »


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Im letzten Artikel habe ich es ja schon angedeutet: Viele behinderte Menschen leben in sogenannten ,,Einrichtungen”, wenn die Familie mit der Betreuung des Menschen überfordert ist.

barrierefreie Kunst

Viele Familien haben oft Probleme, wenn es darum geht, sich um ein behindertes Familienmitglied zu kümmern. Das ist oft keine ,,Herzlosigkeit” oder die ,,Verantwortung” von sich schieben wollen, sondern oft sind es schlichtweg existentielle Gründe wie das Zeitmanagement. Viele haben einfach nicht soviel Geld, dass sie sich die Zeit, die ein behinderter Mensch nunmal einfach braucht, nehmen können. Sie müssen arbeiten und Kinder ernähren, haben Verpflichtungen und sind dadurch auch schon völlig ausgelaugt.

Deshalb gibt es beispielsweise behinderten Wohnheime. Auch, wenn der Ablauf dem eines Seniorenwohnheimes ähnelt, bitte nicht erschrecken, denn damit ist eigentlich nur gemeint, dass die Patienten gemeinsam essen, Hobbys und Veranstaltungen nachgehen können und oft sogar Arbeit intern finden, bei der sie sich einbringen können. Das heißt, sie fühlen sich gestärkt, gebraucht, umsorgt und geliebt. Denn hier arbeiten Ärzte, Pfleger und Psychologen, die alle die Förderung des Betreffenden im Sinn haben. weiterlesen »


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Barrierefreiheit ist ein dehnbarer Begriff, jeder versteht etwas anderes darunter.

Treppen © Pixelio/rebalu

Letztens habe ich zufällig irgendwo gelesen: ,,Barrierefreiheit bedeutet, die Barrieren im Kopf des anderen zu tolerieren.” – diesen Ausspruch fand ich wirklich interessant, weil es einschließt, dass man den anderen nicht einfach nur so akzeptiert wie er ist, sondern auch, dass seine Unzulänglichkeiten okay sind. Dass es auch in Ordnung ist, dass mein Gegenüber vielleicht Probleme mit etwas hat, mit dem er im Grunde genommen keine mehr haben sollte. Selber einen Schritt weiter sein und den anderen dort abholen, wo er gerade steht. Eine helfende Hand reichen, ohne zu kritisieren, zurecht zu weisen und zu beengen. weiterlesen »


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Behinderte Menschen haben die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen auch: Dazu gehört vor allen Dingen ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben.

Fenster © Pixelio/ille

Und was gehört zu der Selbstständigkeit unbedingt dazu? Genau, die eigene Wohnung. Dank vieler guter Tricks ist auch diese Herausforderung für Behinderte zu meistern. weiterlesen »


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Da werben sie mit “Unternehmen Leben” und ähnlichen Slogans, wenn es aber darum geht, wirklich sinnvolle Änderungen zur Lebenslage ihrer Kunden bereitzustellen, versagt die Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK offensichtlich auf ganzer Linie.

Dieser Artikel auf kobinet verweist auf das Begehren von Christian Huge, der statt dem von der DAK bereitgestellten 6km/h-Rollstuhl ein schnelleres 12 km/h-Gerät zur Verfügung gestellt bekommen will. Huge ist bereit, die Differenz zwischen den beiden Modellen aus eigener Tasche zu bezahlen – nur, die DAK stellt sich quer. Dabei hat Huge sogar Rückendeckung durch ein Urteil des Sozialgerichtes Berlin.

Meiner Meinung nach ist das Verhalten der DAK eine Sauerei. Hier wird einfach nur jeder mögliche Rechtsweg beschritten, um einen geringen bürokratischen Mehraufwand zu umgehen – es kostet die ja nicht mal was extra!

Hoffentlich hilft die Intervention der Behindertenbeauftragtren der SPD-Fraktion Silvia Schmidt dabei, diesen Streit zu Gunsten von Herrn Huge zu entscheiden.


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Der Treppenlift.

Autor: Pia
abgelegt in: Alltag

Treppen sind überall, Menschen die ohne große Probleme laufen können scheinen sie gar nicht so recht wahr zu nehmen. Sitzt man im Rollstuhl will der Alltag viel genauer geplant sein. Das Cafe um die Ecke könnte ein paar Stufen am Eingang haben oder die Toiletten im Keller. Wenn die öffentlichen Treppen schon so schwer zu meistern und zu umgehen sind, dann sollten die im eigenen Haushalt wenigstens leicht zu überwinden sein. Die Antwort auf die vielen Stufen heißt Treppenlift.

Treppenhaus Rollstühle © Flickr / Daguella manera

Es gibt verschiedene Arten, den Sitzlift, Stehlift oder Treppenaufzüge. Beide können von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Denn Stehlift bedeutet nicht etwa, dass sich der Betroffene hinstellen muss, sondern es existiert eine Plattform auf die man ganz einfach drauf fahren kann. Die zweite Variante ist ein kleiner Aufzug mit einem Sitz, falls es keine großen Probleme bereitet vom Rollstuhl sich auf den Sitz zu bewegen, ist auch diese Variante für Rollstuhlfahrer geeignet. Der Sitzlift eignet sich auch besonders für alte Menschen, die Gelenkbeschwerden haben und ihre eigene Treppe nicht mehr gut bewältigen können.

Der Vorteil eines Sitzliftes ist, dass er sogar an engen Wendeltreppen montiert werden kann und recht wenig Platz wegnimmt. Der Plattformlift kann hingegen auch an der Wand montiert werden, also nicht unbedingt am Treppengeländer. Eine weitere Option ist die sogenannte Treppenraupe. Falls der Vermieter zum Beispiel etwas dagegen hat einen Lift im Treppenhaus zu installieren, so kann dieses mobile Gerät, was ein bisschen an einen Panzer erinnert dazu benutzt werden samt Rollstuhl die Treppe zu überwinden.

Die Kassen übernehmen beteiligen sich meist an den Kosten, die recht hoch sind. Zwischen 3.500 und sogar 10.000 Euro kostet solch eine wichtige Hilfe. Ihr solltet euch auf jeden Fall die Wohnsituation, also Beschaffenheit der Wand, Breite der Treppe genau anschauen bevor ihr euch für einen Lift entscheidet. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit die Aufzüge gebraucht zu kaufen, doch solltet ihr euch dann genau informieren wie es mit der Garantie und Wartung aussieht. Auf dieser Seite findet ihr nützliche Links zum Thema Treppenlift.


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Ehrenamtliche Behindertenhilfe

Autor: Sabrina
abgelegt in: Alltag

Es gibt sie wirklich. Ob Zivis, die helfen wollen, statt Menschen zu erschießen, oder ehrenamtliche Mitarbeiter der Diakonien und Arbeiterwohlfahrt: Viele Organisationen suchen junge und alte Menschen, die ein paar Stunden am Tag für Leute mit Behinderungen da sind.

Dabei ist das Horrorbild vom Rücken schrubbenden Haussklaven falsch – meistens brauchen Menschen mit Behinderungen nur jemanden, der für sie einkaufen geht. Oder mit ihnen spazieren. Oder einen Gesprächspartner. Natürlich ist das ein anstrengender Job, der noch dazu nicht bezahlt wird. Klar, dass die Anzeigen für bezahlte Nebenjobs im Vergleich zu Gesuchen nach ehrenamtlichen Mitarbeiten weggehen wie warme Semmeln.

Schließlich verdiene ich als Putzfrau bei einer Haushaltsreinigungsfirma viel mehr, als wenn ich uneigennützig jemandem die Wohnung säubere, der das aus eigener Kraft nicht kann.

Trotzdem werden es immer mehr Leute, vor allem jüngere, die einen Teil ihrer Zeit opfern, um für Menschen mit Behinderungen da zu sein. Dieser Trend ist zu begrüßen. Auch Leute, die zwar Geld haben, aber keine Zeit, können helfen: Die Organisationen, die ehrenamtlich Helfer beschäftigen, nehmen gerne Spenden an.


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Barrierefreie Wohnung

Autor: Sabrina
abgelegt in: Alltag

Was versteht man eigentlich unter barrierefreiem wohnen?
Dies bedeutet, dass eine Wohnung behinderten gerecht gebaut und ausgestattet wurde. Als Erstes, ist es meiner Meinung nach wichtig, dass alle Zugänge zu der Wohnung leicht befahrbar sowie absolut gesichert sind.

Der Behinderte soll es ohne größeren Aufwand schaffen, in seine Wohnung zu gelangen. Weiterhin sollte der Behinderte ausreichend Platz für sich und seinen Rollstuhl haben und das Wenden sollte auch kein Problem sein. Bedienungseinrichtungen wie Klingeln, Griffe von Schränken etc. müssen für den Behinderten leicht zu erreichen sein. Weiterhin muss auch darauf geachtet werden, dass eine bodengleiche Dusche vorhanden ist. Dies bedeutet, dass die Dusche direkt im Boden drin ist und der Behinderte nicht noch über eine Schwelle muss. Sollten diese Dinge nicht in der Wohnung vorhanden sein, kann man mit ein wenig Aufwand alles leicht umbauen. Die Treppen lassen sich leicht mit einer Rampe versehen und die Griffe der Schränke werden einfach ein bisschen weiter nach unten verschraubt oder mit einem Seil zum aufziehen versehen. Das Wichtigste überhaupt ist ja sowieso, dass der Behinderte sich wohlfühlt.


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    • Service für alle Fälle: [...] Meine Freundin hat Handwerksaufträge schon oft online in Auftrag gegeben. Hat immer gut geklappt!

    • Alt und trotzdem jung geblieben: ... sollten sie sich mal die Möglichkeit des betreutes Wohnen ansehen...

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