Rechenschwäche, in Fachkreisen auch Dyskalkulie genannt, kommt bei Kindern und Erwachsenen vor. Dieses Krankheitsbild hat mehrere Symptome. Besonders bei Kindern sollte man auf erste Anzeichen der Rechenschwäche achten.
Dyskalkulie ist nichts wofür man sich schämen muss. Man muss es nur früh erkennen. Man kann Menschen mit der Rechenschwäche die Angst vor den Zahlen mit speziellen Übungen nehmen. Spielerisches lernen ist effektiv und stärkt das Selbstbewusstsein Ihres Kindes. Zudem kann man sich mit diesem Problem auch an die Schulpsychologen und Erziehungsberatungsstellen wenden.
Als Rechenschwäche bezeichnet man eine Teilleistungsstörung beim Umgang mit Zahlen. Ein häufiges Symptom ist, dass die Kinder die an Dyskalkulie leiden nicht erkennen welche Zahl kleiner ist. Zudem vertauschen sie oft die Rechenarten. Das Problem ist, dass die Schwächen im Bereich der Ziffern meistens nicht sehr früh erkannt wird. Beobachten Sie Ihr Kind hin und wieder um festzustellen ob es sich vielleicht im Bereich des mathematischen Denkens verzögert entwickelt. Die Arithmasthenie kann behoben werden und muss kein ständiger Begleiter im Leben des Kindes bleiben.
Helfen Sie, in Zusammenarbeit mit Dyskalkulie-Beratungsstellen, Ihrem Kind möglichst schnell die Lernprozeßstörung zu beseitigen. Im Folgenden gibt es ein paar Anhaltspunkte, an denen man erkennen kann ob Ihr Kind an einer Rechenschwäche leidet.
● Mathematik-Angst in der Schule und auch im Alltag. (Angst bei typischen Elternfragen wie :“ Wenn ich drei Äpfel habe und zwei verschenke, wie viele habe ich dann noch?“)
● unnatürlich große Angst vor Klassenarbeiten im Fach Mathematik
● Der Zeitaufwand beim Lernen ist deutlich höher als bei den Mitschülern
● Das Kind gibt vor Dinge, die den Matheunterricht betreffen, vergessen zu haben.
Wenn die Symptome der Dyskalkulie auf Ihr Kind zutreffen handeln Sie. Rechenschwäche ist kein Schande. Es ist nur eine Schande sie nicht zu beheben.
Juli 4th, 2012 um 14:10
Wie soll man als Elternteil eine vermutete Rechenschwäche beim Kinder ermitteln. Es ist hier die Rede vom Zahlenverständnis bzw. die Tatsache, dass kleinere Zahlen nicht unmittelbar erkannt werden. Ist u. U. die Tatsache, dass mein Kind die Zahl 4 kleiner beurteilt, als die Zahl 3,33, ein Indiz für eine Rechenschwäche?