Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Menschen mit Behinderung haben es immer noch schwer, einen Arbeitsplatz zu finden, obwohl viele von ihnen ausreichend für freie Stellen qualifiziert wären. Ein Programm in Sachsen soll die Job-Vermittlung Behinderter fördern, ist aber noch kaum bekannt.


Trotz des aktuellen Fachkräftemangels haben Menschen mit Behinderung immer noch erhebliche Probleme angemessen in die Arbeitswelt integriert zu werden. Viele Behinderte verfügen zwar über Facharbeiterausbildungen oder sogar Hochschulabschlüsse, scheitern jedoch häufig an Vorurteilen, mangelnder Aufklärung und nicht zuletzt den Barrieren in den Köpfen vieler Arbeitgeber. Die „Allianz Arbeit und Behinderung“ in Sachsen will diesen Defiziten entgegenwirken. weiterlesen »


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Logopädie: Ausbildung und Studium

Autor: Sabrina
abgelegt in: Arbeit

Der Bereich der Logopädie ist für viele junge Menschen ein äußerst interessantes Berufsfeld und viele haben den Wunsch, eben diesen zu ergreifen. Welche Möglichkeiten es gibt, diesen Beruf zu erlernen, erfahren Sie im Folgenden.

Logopädie - Ausbildung und Studium ©Flickr/e³°°°

Bei der Logopädie handelt es sich um ein sehr vielseitiges Berufsfeld, das sich der Therapie von Sprache widmet. Der staatlich anerkannte Logopäde arbeitet mit Patienten zusammen, deren Sprach-, Sprech- und Stimmfähigkeiten aufgrund verschiedener Umstände wie Unfälle und Krankheiten in Mitleidenschaft gezogen worden sind. weiterlesen »


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Wer Gebärdensprache lernen möchte, findet online viele tolle Angebote mit Video und Bildern, die die Sprache erklären. In diesem Text finden Sie hilfreiche Tipps, um Gebärdensprache erfolgreich zu erlernen.

Gebärdensprache und in manchen Fällen das Fingeralphabet ermöglicht gehörlosen oder stark schwerhörigen Menschen zu kommunizieren. Zum Erstaunen vieler Menschen ist die Gebärdensprache weit mehr als eine simple Zeichensprache. Bei der Kommunikation zwischen Gehörlosen wird auch ein großer Wert auf Mimik, Körperhaltung und viele weitere Kleinigkeiten geachtet. Deshalb benötigt man sehr viel Zeit und Ausdauer, um Gebärdensprache lernen zu können. weiterlesen »


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Für Menschen mit psychischer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung ist das, was für andere Menschen selbstverständlich ist, oft ganz besonders: Ein geregelter Alltag. Die Ausbildung und Arbeit in einer Behindertenwerkstatt können ein großer Schritt auf dem Weg in ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben sein.

Handarbeiten   ©Flickr.com/Ray_chel

Ausbildung in Behindertenwerkstätten

Behindertenwerkstätte sind eine wertvolle Chance, um Menschen, die aufgrund einer geistig, psychisch oder körperlich bedingten Beeinträchtigung nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt teilnehmen können, an das Erwerbsleben ranzuführen oder auch aktiv daran zu beteiligen.

Die Maßnahmen zur Integration sind in Deutschland in 3 Stufen gestaffelt:
In einem Eingangsverfahren bekommen die beeinträchtigten Menschen einen Einblick in den Werkstattsbetrieb und über 3 Monate werden die Fähigkeiten und Interessen genau beobachtet, um einen individuellen Eingliederungsplan zu erstellen.

Danach kann man für 2 Jahre in den Berufsbildungsbereich wechseln, wo gegliedert in Grund- und Aufbaukurs u.a. soziale Kompetenz, Verkehrserziehung und der Umgang mit den eigenen Finanzen gelehrt wird. weiterlesen »


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Als behinderter Mensch hat man es oft nicht leicht im Leben und oft werden einem Steine im Weg gelegt. Besonders auf dem beruflichen Weg! Denn Arbeitslosigkeit ist etwas, das einem gehandicapten Menschen persönlich betroffen macht.

Paprika

Natürlich, es gibt die Behindertenwerkstätten, aber der Traum bleibt ja trotzdem der gleiche: eigene Selbstständigkeit und ein voll anerkannter Beruf. Man möchte sich ja irgendwie gesellschaftlich einbringen, ein Teil von ihr sein – kurzum, man möchte gebraucht werden.
Aber viele Arbeitgeber scheuen sich davor, mehr als ihrer vorgegebenen Quote entsprechend einzustellen, weil sie nicht wissen, wie sie solches Personal fördern und beschäftigen können und sollen.

,,Kann der das denn auch?” Fragt sich so mancher Geschäftsführer, wo ein behinderter vielleicht verletzt mit der Nase rümpfen würde. Natürlich kann er. Man muss es ihm nur zutrauen, man muss es ihm nur eben öfter erklären und man muss Geduld haben. Aber das haben viele eben nicht. Und viele haben auch Berührungsängste. weiterlesen »


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Tiere sind nicht nur unsere besten Freunde, loyal und treu ergeben, fürsorglich und wohl die ehrlichsten Wesen, die man sich vorstellen kann, sondern sie sind auch unsere Helfer, die unseren Alltag begleitend unterstützen.

Blindenhund

Besonders für diejenigen, die nicht behindert geboren, sondern durch einen Unfall oder Krankheit behindert werden, ist es schwer, sich mit der plötzlichen Einschränkung anzufreunden. Die einfachsten Dinge wachsen sich auf einmal zu unüberwindbaren Bergen aus und die Wanderschaft auf diesen erscheint einem im Moment noch wie eine halsbrecherische Klettertour, obwohl man schlimme Höhenangst empfindet. weiterlesen »


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Integration für die Barrierefreiheit

Autor: Julia
abgelegt in: Arbeit

Integration ist ein wichtiges Schlagwort bezüglich der Barrierefreiheit. Umso schöner, wenn Firmen und Unternehmen mit gutem Beispiel voran gehen.

Integration © Pixelio/PhydeauxLetztens war ich in einem Museum unterwegs, in der eine schöne Foto-Reportage ausgestellt wird. Was mir zuerst nicht auffiel, war die Tatsache, dass es nicht einfach nur viele freundliche, aufgeschlossene Mitarbeiter dort gibt, sondern wie zuvorkommend diese auch waren.
,,Ihre Kollegen sind schon in den dritten Stock gegangen.“ So eine Mitarbeiterin zu mir, als meine Freundinnen einfach ohne mich verschwanden ;-) .
Verwundert schaute ich in das lächelnde Gesicht und erkannte eine Lähmung. Und endlich aufmerksam geworden, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Hier arbeiteten ausschließlich behinderte Menschen!
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,,Behindertenwerkstatt” ist in unserer Gesellschaft ein leicht verpönter Begriff. Wieso eigentlich? Denn im Grunde genommen sind diese Einrichtungen besonders nützlich!

Hammer © Pixelio/RainerSturm

Eine Werkstatt für Behinderte ist nicht selten dem höhnenden Spott der Allgemeinheit ausgesetzt, was ich ziemlich bodenlos und anstandslos finde – und dumm, denn tatsächlich sind diese Einrichtungen nicht einfach nur nützlich oder gar als stumpfe Beschäftigungstherapie angedacht, sondern erfüllen ein wichtiges Eingliederungsglied in einer langatmigen Kette. weiterlesen »


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Tipps für die Bewerbung

Autor: Pia
abgelegt in: Arbeit

Notitzbuch Arbeitsplatz © Flickr / dyobmitSich auf einen Arbeitsplatz zu bewerben ist keine einfache Sache. Es gibt Vieles zu beachten und ist man einmal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen lässt einen die Aufregung oft alle schön zurecht gelegten Sätze vergessen. Eine Behinderung macht die Sache auch nicht gerade unkomplizierter.

Viele Arbeitgeber und Firmen sind sich nicht im Klaren darüber welche Unterstützungen sie vom Staat bekommen, wenn sie behinderte oder schwerbehinderte Menschen einstellen und ausbilden. Mit dem Programm “Job4000” zum Beispiel. Dank dieser Förderung wird seid letztem Jahr Unternehmen eine fünfjährige Unterstützung versprochen. Das soll nichts mit Almosen zu tun haben, mit denen der Staat Firmen besticht damit sie behinderten Menschen für eine Weile einen Platz anbieten. Sondern schließlich sollen die Azubis oder Neueinsteiger auch im Unternehmen bleiben und als vollwertige Kräfte mitarbeiten. Und dass das sehr gut funktioniert sehen die meisten Arbeitgeber dann auch selbst.

Hochhaus Büro © Flickr / http2007Doch wie gehe ich am Besten in meiner Bewerbung mit der Behinderung um? Muss sie auf jeden Fall im Anschreiben erwähnt werden? Zuerst einmal muss in der Bewerbung selbst nichts dergleichen stehen. Die Behinderung muss auch im Vorstellungsgespräch nicht unbedingt erwähnt werden. Doch ist es meiner Meinung nach sinnvoll den zukünftigen Arbeitgeber darüber zu informieren. Außerdem ergeben sich besondere Rechte, wie der Sonderkündigungsschutz oder längerer Urlaubszeiten, die dann eingefordert werden können. Wenn nicht sicher ist ob die Ausübung des Berufes durch die Behinderung eingeschränkt wird, solltet ihr diese besser erwähnen. Sonst müssen im Zweifelsfall die Kosten für die Anfahrt zum Gespräch selbst getragen werden.

In dem Bewerbungsgespräch kann der neue Chef natürlich auch auf staatliche Förderungen für den Umbau des Büros und Lohnzuschüsse hingewiesen werden. Am Besten mal beim Integrationsamt nachfragen wie die Fördermittel in dem spziellen Fall aussehen. Ein gut informierter und selbständiger Bewerber macht schließlich immer einen positiven Eindruck. Wer sich unsicher fühlt und Angst vor dem Bewerbungsgespräch hat, sollte vorher mit Freunden oder Familie die Situation üben. Weitere nützliche Informationen finden sich zum Beispiel auf der Seite der REHADAT, hier kann man gezielt zur eigenen Behinerderung über eine Suchmaske Informationen erhalten. Und wenns bei den ersten Bewerbungen nicht klappt, nicht unterkriegen lassen. Das ist völlig normal.


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Ohr Mädchen © Flickr / Katie TegtmeyerEs ist schon ohnehin schwierig mit der Ausbildung und dem Beruf. Was möchte man machen? Und wo wird man überhaupt genommen? Doch viele Menschen haben eben noch größere Steine in ihrem Weg liegen. Wer an einen Rollstuhl gebunden ist, die Sehfähigkeit verloren hat oder lernen musste sich auch ohne akustische Wahrnehmung zu Recht zu finden, sieht sich vor noch ganz andere Probleme bei der Jobsuche gestellt.

Seit dem ersten Mai 2002 ist das Behindertengleichstellungsgesetz, kurz BGG in Kraft getreten. Es beinhaltet den schönen Satz: “Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.” Ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wir wissen alle, dass mit vielen Behinderungen eben nicht einfach so jeder Beruf ausgeübt werden kann. Das wird in vielen Berufen auch so bleiben, da es für manche Jobs bestimmte Vorraussetzungen gibt. In anderen Bereichen ist das jedoch nicht so leicht nachzuvollziehen.

Doch es bewegt sich was! Ende Februar zum Beispiel wurde die erste gehörlose Anwältin vereidigt. Die 37jährige Hamburgerin Judith Hartmann bekommt im Gerichtssaal vom Integrationsamt einen Übersetzer gestellt. Ansonsten geht es ja sowieso viel um Schriftstücke und Akten meint sie. Mit normalhörenden Mandanten, die keine Gebärdensprache verstehen, kommuniziert sie ebenfalls mit einem Dolmetscher. Wie das mit jeder anderen Fremdsprache eben auch gemacht wird.

Das Studium war alles andere als leicht für sie gewesen, denn einen Übersetzer hatte sie nur in wenigen Vorlesungen. Da hieß es Skripte und Bücher wälzen um mit dem Lernstoff mitzukommen. Doch Hartmann möchte keine Sonderrolle einnehmen durch ihre Behinderung, das sei schließlich nur einer von vielen Teilen von ihr. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.


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