Michael Hoffmann ist selbst nicht blind, doch er hat sich kürzlich mit sehbehinderten Hobby-Köchen zusammengeschlossen, um ein Kochbuch in Blindenschrift zu entwickeln.
Dabei ist das Blindenkochbuch von Michael Hoffmann, der in Berlin seine Gäste im Restaurant „Margaux“ bewirtet, nicht einfach nur darauf bedacht, dass es auch von nicht sehenden Gourmets entschlüsselt werden kann, sondern auch die Rezepte selbst sind auf die besonderen Bedürfnisse sehbehinderter Menschen zugeschnitten. „Trust in Taste“ heißt das Werk, das bereits jetzt im Handel erhältlich ist.
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Der Blindwalk in Köln nimmt dem Namen Sightseeing die Bedeutung, denn bei dieser Stadtführung sollen das Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken im Vordergrund stehen. Mit blickdichten Schlafmasken wird die Stadt Köln auf ganz neue Art und Weise erkundet. Sie soll Touristen, die Lust auf eine etwas andere Führung haben, wie auch Kölner, die ihre Stadt einmal mit anderen „Augen“ sehen wollen, ansprechen.
Der Blindwalk, der offiziell ab dem 21. Oktober beginnt, bietet Touristen und waschechten Kölner ein einzigartiges Erlebnis, nämlich die Stadt Köln bzw. gewisse Orte Kölns einmal blind wahrzunehmen. Da die Augen durch eine 100 % blickdichte Maske verdeckt sind, verschärfen sich die anderen Sinne. So kann man altbekannte oder neue Orte in einmal völlig anders erleben.
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Schrieb ich gestern noch über eine ungehobelte Fluggesellschaft, so widme ich mich heute einem erfreulicheren Thema. Nämlich der wirklichen Barrierefreiheit, die durch das Enagement von Menschen zustande kommt.
,,Dialog im Dunkeln” kennt ihr sicherlich, oder? Zumindest sollte schon einmal jeder davon gehört haben. Das ist eine Ausstellung, die als Botschafter fungieren soll. Die ein Erlebnis schenkt, welches die Schubladen im Kopf umsortiert.
Beziehungsweise endlich einmal aufräumt! weiterlesen »
Tiere sind nicht nur unsere besten Freunde, loyal und treu ergeben, fürsorglich und wohl die ehrlichsten Wesen, die man sich vorstellen kann, sondern sie sind auch unsere Helfer, die unseren Alltag begleitend unterstützen.
Besonders für diejenigen, die nicht behindert geboren, sondern durch einen Unfall oder Krankheit behindert werden, ist es schwer, sich mit der plötzlichen Einschränkung anzufreunden. Die einfachsten Dinge wachsen sich auf einmal zu unüberwindbaren Bergen aus und die Wanderschaft auf diesen erscheint einem im Moment noch wie eine halsbrecherische Klettertour, obwohl man schlimme Höhenangst empfindet. weiterlesen »
Viele Menschen glauben, dass eine Behinderung ein Grund sei den Kopf hängen und das Leben an sich vorbei ziehen zu lassen. Doch wenn man jemanden mit Behinderung danach fragt, erhält man meist eine ganz andere Antwort.
Eine Behinderung beeinträchtigt zwar das Leben, doch die meisten Menschen haben gelernt mit dieser umzugehen und andere Wege zu nehmen um ihre Ziele zu erreichen. Häufig beweisen gerade diese Menschen besonders viel Kreativität ihren Alltag zu meistern. Hindernisse bauen sich immer wieder vor ihnen auf, doch in den meisten Fällen gelingt es ihnen diese so zu umgehen, dass das Leben für sie Barrierefrei wird.
Menschen mit Gehbehinderungen haben die Möglichkeit einen Rollstuhl zu benutzen um sich fortzubewegen und auch Sport im Rollstuhl ist kein Ding der Unmöglichkeit. Eine Sehbehinderung ist mit der richtigen Förderung und vielleicht einem Blindenhund kein Grund das Leben aufzugeben. Genauso wenig wie Taubstumme auf eine Unterhaltung verzichten müssen.
Viele Menschen haben mit ihrem Schicksal einen Weg genommen, der sie trotz allem zu einem glücklichen Leben führt. Für sie ist ihr Anderssein ein Teil des Alltags geworden.
Dennoch muss noch viel getan werden um solche Menschen zu unterstützen. Schwierig wird es vor allem im öffentlichen Leben. Viele starren Menschen mit Behinderung an, als seien sie von einem anderen Planeten. Auch die Wege sind nicht unbedingt Rollstuhlgerecht, ebenso wie an vielen Bahnhöfen Fahrstühle fehlen. Jeder kann helfen einem anderen das Leben lebenswerter zu machen.