Barrierefrei

Behinderungen im Alltag
 


Weihnachtsmärkte werden meist für jegliche Zielgruppen veranstaltet und sollten daher auch barrierefrei für Menschen mit Behinderung sein.

by Eirik Newth©Flickr

Bei der Planung und letztendlichen Durchführung sollten die Veranstalter der Weihnachtsmärkte dafür Sorge tragen, dass Menschen mit Behinderung ein barrierefreier Zugang möglich ist. Man spricht von Barrierefreiheit, wenn Menschen mit Handicap die jeweilige Anlage ohne Einschränkung und Hilfe anderer Personen nutzen können. Für Berlin ist diese Definition im §2 Absatz 12 der Bauordnung verankert.

Barrierefreier Zugang

Der Zugang zu den Weihnachtsmärkten ist stufenlos und sichtbar sowie taktil gekennzeichnet. Auch der Kassenbereich unterliegt der Anforderung der barrierefreien Gestaltung.
Parkplätze für Personen mit schwerer Gehbehinderung bzw. für Rollstuhlfahrer sind gekennzeichnet und erfordern in der Regel die Vorlage eines Behindertenausweises.

Sämtliche Wege und Gänge sind ebenfalls stufenlos und befestigt. Mittels Rampen sind Versorgungsleitungen überbrückt und zudem sichtbar gekennzeichnet.
Auch Treppenstufen müssen entsprechend deutlich sichtbar markiert sein.

Marktstände

Die angebotenen Waren sind aus einem Rollstuhl heraus meist gut zu erreichen oder wenigstens gut sichtbar. Die Preisschilder sind gut sichtbar angebracht und mit großer kontrastreicher Schrift ausgestattet.
Eventuelle Markisen befinden sich in entsprechender Höhe, sodass sie kein Hindernis darstellen und Automaten sind in der Regel ebenfalls barrierefrei nutzbar.

Für den kleinen Hunger zwischendurch werden auf Weihnachtsmärkten die unterschiedlichsten Leckereien angeboten. Die Stände sind ebenfalls bestens mit einem Rollstuhl zugänglich und die Tische bieten genügend Platz, um mit einem Rollstuhl unterfahren werden zu können.

Das Sanitärangebot auf den Weihnachtsmärkten umfasst meistens mindestens eine barrierefrei zugängliche Toilette, ansonsten wird auf in der Nähe befindliche öffentliche Einrichtungen hingewiesen.

Um Galerien, Emporen und Ähnliches zu erreichen, stehen entsprechende technische Geräte bzw. Servicepersonal zur Verfügung.


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Menschen die im Rollstuhl sitzen oder sonstige Gehhilfen benötigen, möchten ebenso Bewegung wie ihre Mitbürger. Ein Ausflug in den Garten ist deshalb etwas wunderbares. Jedoch sollte die Grünanlage für diese Menschen barrierefrei gestaltet sein.

Parkbank ©Flickr Tim Green aka atoach

Frische Luft, Bewegung und eine schöne Umgebung beleben Körper und Geist. Auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit anderen Gehhilfen sollten sich vor regelmäßigen Ausflügen ins Freie nicht scheuen. Ein Streifzug durch den eigenen oder einen öffentlichen Garten  kann wahre Wunder bewirken. Jedoch befürchten die Betroffenen vor unüberwindbaren Hindernissen (z.B. Treppe oder Bordsteinkante) zu stehen, wenn sie allein unterwegs sind. Darum ist auch wichtig, dass sie als Angehörige, einen Garten barrierefrei gestalten oder in einen öffentlichen Park gehen, der für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfe geeignet ist.

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In Mühlhausen wurde in diesem Jahr die erste Behinderten-Kirmes gefeiert. Etwa 200 Teilnehmer wollten mit dieser Aktion zu mehr Akzeptanz gegenüber Menschen mit Behinderung aufrufen.

Handicap by twicepix©Flickr

Auslöser für die Veranstaltung waren in erster Linie Beschwerden einiger Betroffener, die der Stadt vorwarfen, sie würde Menschen mit Handicap ausgrenzen. So äußerte sich Bernhard Weida vom Blindenverband in Mühlheim, dass Rollstuhlfahrern der Zugang durch Barrieren erschwert sei und dass den Behinderten generell mit mangelnder Hilfsbereitschaft entgegengetreten wird. Des Weiteren beanstandete Weida, dass keine behindertengerechten Toiletten zur Verfügung stehen.

Die geäußerten Vorwürfe wurden von der Stadt, dem Sozialverband und den Veranstaltern zurückgewiesen. Der Sprecher der Stadt-Kirmes Glenn Meyer sagte, dass Behinderte ebenso gern gesehen sind wie alle anderen auch. „Wo sie Hilfe brauchen, versuchen wir zu helfen.”
Demnach gäbe es bei Konzerten eigens abgetrennte Bereiche und Rampen für Rollstuhlfahrer und der Kirmesverein beschäftige zudem Behinderte. weiterlesen »


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Ein Badezimmer ist der intimste Ort in der gesamten Wohnung. Da ist es nur selbstverständlich, dass es besonders wichtig ist, dass man auch als älterer oder andersweitig eingeschränkter Mensch die Nutzung allein vollziehen kann. Ein barrierefreies Badezimmer braucht viele Überlegungen und eine gute Planung, doch dann steht dem entspannenden Bad oder der warmen Dusche am Morgen nichts mehr im Weg.

Was muss man bei einem barrierefreien Badezimmer beachten?

Dusche flickr @NancyHugockd

Besonders wichtig ist der ausreichende Platz in einem barrierefreien Badezimmer. Die Maße weichen dabei von einem Standartbad ab und erlauben auch Rollstuhlfahrern eine leichte Bedienbarkeit der Armaturen und Geräte. weiterlesen »


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Psychische Erkrankungen sind in unserer schnelllebigen und hektischen Gesellschaft ein weit verbreitetes Phänomen. Vor allem Depressionen sind in der Bevölkerung stark vertreten.

Depressionen shattered.art66 ©Flickr

Hektik, Stress, Zeitdruck, Leistungsdruck, unerwartete und negative Ereignisse oder ein eintöniges Leben führen bei vielen Menschen zu psychischen Erkrankungen.

Psychische Erkrankungen bei jungen und alten Menschen

Leider lassen sich die Ursachen für psychische Erkrankungen nicht genau bestimmen. Zwar gibt es gewisse Auslöser wie Stress, Hektik, Leistungsdruck oder ein schlimmes Erlebnis, aber die konkrete Ursache liegt bei jeden betroffenen Personen selbst. Denn jeder Mensch ist ein Individuum und verarbeitet und reagiert auf Erlebnisse auf seine Art und Weise. So kann es sein, dass jemand mit Depressionen und ein anderer mit Angststörungen auf das Erlebte reagiert. Die Therapieform muss ganz speziell auf den Patienten zugeschnitten werden.

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Pflegeheime sind für viele Angehörige alter, beziehungsweise chronisch kranker oder gehandikapter Menschen der letzte Ausweg. Das Angebot an Pflegeheime, ob in Berlin oder in anderen Städten, ist überraschend groß, für Angehörige bedeutet dies, die Qual der Wahl zu haben.

Bild von toddalert © Flickr

Pflegeplätze in Berlin

Wenn chronische Krankheiten, Behinderungen oder das Alter dazu führen, dass die Selbstversorgung nicht mehr möglich ist, sind Patienten auf Hilfe angewiesen, diese bieten Pflegeheime. Pflegeheime bieten ein Umfeld, in dem Patienten leben können und durch Fachpersonal betreut, beziehungsweise versorgt werden. Allein in Berlin beläuft sich das Angebot weiterlesen »


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Bewegung heißt Freiheit, ein Recht, worauf alle Menschen Anspruch haben. Sollte die Mobilität eingeschränkt und man auf eine Gehilfe angewiesen sein, ermöglichen Rollstühle die täglichen Gänge und Aufgaben zu meistern. Dank Rollstuhlverleihe kann man sich frei bewegen und ein  uneingeschränktes Leben führen.

Rollstühle Marshall Astor - Food Pornographer©Flickr

Unabhängig davon, ob man aufgrund einer Verletzung nur vorübergehend an einen Rollstuhl oder an eine andere Gehilfe gebunden ist oder ob man dauerhaft daran gefesselt ist, heutzutage bestehen Möglichkeiten, das Leben ebenso zu meistern wie gesunde Menschen. weiterlesen »


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Urlaub bedeutet den Stress und den Alltag hinter sich zu lassen. Auch Behinderte wollen den Problemen, mit denen sie tagtäglich konfrontiert sind, mal entfliehen. Umso besser, wenn es dafür behindertengerechte Hotels gibt, die ihnen den Aufenthalt erleichtern.

Rollstuhl-Zeichen TheTruthAbout…©Flickr

Deutschland bietet zahlreiche Möglichkeiten für in der Mobilität eingeschränkte Menschen, um einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Dabei handelt es sich nicht nur um Angebote für behinderte Menschen, sondern es bezieht alle Reisenden mit gewissen Einschränkungen ein, darunter auch ältere Menschen, Sportverletzte oder Familien mit Kinderwagen und Buggys. weiterlesen »


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Für Menschen mit psychischer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung ist das, was für andere Menschen selbstverständlich ist, oft ganz besonders: Ein geregelter Alltag. Die Ausbildung und Arbeit in einer Behindertenwerkstatt können ein großer Schritt auf dem Weg in ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben sein.

Handarbeiten   ©Flickr.com/Ray_chel

Ausbildung in Behindertenwerkstätten

Behindertenwerkstätte sind eine wertvolle Chance, um Menschen, die aufgrund einer geistig, psychisch oder körperlich bedingten Beeinträchtigung nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt teilnehmen können, an das Erwerbsleben ranzuführen oder auch aktiv daran zu beteiligen.

Die Maßnahmen zur Integration sind in Deutschland in 3 Stufen gestaffelt:
In einem Eingangsverfahren bekommen die beeinträchtigten Menschen einen Einblick in den Werkstattsbetrieb und über 3 Monate werden die Fähigkeiten und Interessen genau beobachtet, um einen individuellen Eingliederungsplan zu erstellen.

Danach kann man für 2 Jahre in den Berufsbildungsbereich wechseln, wo gegliedert in Grund- und Aufbaukurs u.a. soziale Kompetenz, Verkehrserziehung und der Umgang mit den eigenen Finanzen gelehrt wird. weiterlesen »


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Unter Cerebralparese versteht man wörtlich übersetzt eine unvollständige Gehirnlähmung. Da diese Gehirnerkrankung in Folge einer frühkindlichen Schädigung manchmal schon im Mutterleib auftritt, spricht man von infantiler Cerebralparese. Diese zieht meist schwerwiegende Beeinträchtigungen und Verzögerung in der Entwicklung des Kindes nach sich.

Infantile Cerebralparese  ©Flickr.com/karindalziel

Infantile Cerebralparese – Gründe und Krankheitsbild

Die Gründe für infantile Cerebralparese liegen meist schon in der Schwangerschaft. Durch Mängelernährung, Drogen-, Akohol- und Nikotinmissbrauch, Unfälle wie schwere Stürze, Infektionskrankheiten wie Herpes, Röteln und Toxoplasmose, aber am häufigsten durch Sauerstoffmangel bei Frühgeburten, kann eine Hirnblutung oder Entzündungen der Hirnhäute beim Fötus ausgelöst werden, zu deren Folge leider häufig die infantile Cerebralparese zählt.
Je nach Lage der befallenen Hirnzellen kann es zu Bewegungsstörungen, Lähmungen, aber auch Rückfälle und Beeinträchtigungen in der geistigen Entwicklung kommen.
Spastische Anfälle, versteifte Körperhaltungen, Probleme mit Gleichgewichts- und Bewegeungskoordinationen, verzögerte bis gestörte Sprachentwicklung, Beeinträchtigungen in des Wahrnehmungsapparats, geistige Spätentwicklung, Muskelzittern, sowie Fehlstellung der Gelenke sind nur ein paar der Folgen, unter denen die Patienten ein Leben lang leiden.

Therapierbar ist die Krankheit leider nicht, die Symptome lassen sich jedoch sinnvoll behandeln. Orthopädische Operationen, Medikamente bei psychischen Störungen, Logopädie zur Sprachförderung, sowie Krankengymnastik und Ergotherapie gehören zu den gängigen Therapieformen und leisten wichtige Schritte zum Wohlbefinden der Erkrankten. weiterlesen »


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